Sondersammlungen:Bestände

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Handschriften und Nachlässe

Handschriften

Die Universitätsbibliothek besitzt insgesamt ca. 3.000 Handschriften, darunter zahlreiche Sammelbände und umfangreiche Briefkonvolute. Einen Schwerpunkt bilden Mecklenburgica des 17. und 18. Jahrhunderts. Zur Gruppe der mittelalterlichen Handschriften gehören fast 90 Manuskriptbände und mehr als 330 Fragmente, aus dem 16. Jahrhundert stammen 100 abendländische Handschriften. Von den insgesamt ca. 80 niederdeutschen Handschriften stammen etwa 50 aus dem Mittelalter, davon 24 in der Gruppe der Fragmente. Eine weitere wichtige Bestandsgruppe stellen ca. 190 orientalische Handschriften in verschiedenen Sprachen dar.

Kataloge: Heydeck, Kurt: Die mittelalterlichen Handschriften der Universitätsbibliothek Rostock. Wiesbaden 2001 bzw. online; Korrekturblatt und Beschreibungen neu aufgefundener Fragmente: Corrigenda et Addenda (pdf). Ergänzungsmeldungen zum Korrekturblatt senden Sie bitte an: Heike Tröger.

Der handschriftliche alphabetische Katalog der neuzeitlichen Handschriften ist als Imagekatalog online zugänglich. Spezielle Verzeichnisse sind in der Abteilung einzusehen. Ein Mikrofilm des systematischen Bandkataloges, der im 19. Jahrhundert begonnen wurde, kann leihweise zur Verfügung gestellt werden.

Nachlässe

Zur Handschriftensammlung gehören auch ca. 20 Nachlässe bzw. Teilnachlässe, u.a. niederdeutscher Schriftsteller. Etwa 30 Nachlässe (30 lfd Meter) sind bisher zwar vorgeordnet, jedoch noch nicht erschlossen und auch nicht in die Zahl der 3.000 Bestandseinheiten einbezogen.

Die Nachlässe sind zum Teil in den Bandkatalogen und im Elektronischen Zettelkatalog verzeichnet; im Jahr 2013 begann die UB Rostock die Erschließung im Kalliope-Portal.

Nachlass Oluf Gerhard Tychsen (1734-1815)

Von besonderer Bedeutung ist der Nachlass des Orientalisten und Bibliothekars Oluf Gerhard Tychsen (1734-1815). Durch seine Geschlossenheit stellt er einen unikalen Bestand von überregionaler Bedeutung dar. Er wurde nach dem Tode Tychsens von der Universität erworben und ist vollständig erhalten. Zu dem Nachlass zählen auch die Münzsammlung, die heute Teil des Akademischen Münzkabinetts ist, sowie die aus über 10.000 Titeln bestehende Privatbibliothek. Kernstück des handschriftlichen Nachlasses ist die Briefsammlung des im gesamten europäischen Raum rezipierten Rostocker Gelehrten der Aufklärung. Der europäische gelehrte Briefwechsel besticht nicht nur durch die hohe Zahl der Korrespondenten (ca. 220) und die Anzahl der Briefe (ca. 2.700), sondern vor allem durch die Vielzahl der in den Briefen angesprochenen Bereiche spätvormoderner Gelehrsamkeit, die neben Philologie und Theologie (Übersetzung, Exegese und Kirchengeschichte) vor allem die Numismatik, insbesondere die Erforschung orientalischer Münzen, umfasst. Von international herausragender Bedeutung ist vor allem der weltweit einmalige hebräische und jiddische Briefwechsel Tychsens. Er umfasst ca. 825 Briefe, von denen etwa 300 an Tychsen selbst adressiert sind. Diese Sammlung, die bisher nur wenig erforscht ist, ist ein einmaliges Quellenkorpus für die Geschichte der norddeutschen Juden und der christlich-jüdischen Beziehungen im 18. Jahrhundert, das auch für kultur-, wirtschafts-, rechts- und landesgeschichtliche sowie für sprachwissenschaftliche Fragen reiches Material bietet. Einen weiteren bedeutenden Teil des Nachlasses stellen die Werke und Sammlungen Tychsens dar, die in etwa 13.560 Seiten als Konvolute loser Blätter bzw. gefalteter Druckbögen in Mappen und Umschlägen, oder gebunden und mit Papier durchschossen vorliegen. Thematisch umfassen die Handexemplare, Werkmanuskripte und Materialsammlungen die Bereiche der orientalischen Numismatik, der Theologie, der Judaistik, der Sprachgeschichte sowie Sprachlehren des Arabischen, Hebräischen und Syrischen. Dokumente der privaten Lebensführung und der beruflichen Tätigkeit Tychsens sind neben einem persönlichen Tagebuch und einem Bericht seiner zweiten Missionsreise aus dem Jahre 1760 auch Privatakten mit Familienkorrespondenz, autobiographische Aufzeichnungen, sein Studienstammbuch und dienstliche Handakten. Den Umfang der privaten und der akademischen Bibliotheken Tychsens spiegeln der Auktionskatalog des Nachlasses sowie die handschriftlichen Kataloge der von ihm aufgebauten bzw. geleiteten Universitätsbibliotheken Bützow und Rostock wider.

Nachlass Käthe Schirmacher (1865-1930)

Der Nachlass der Frauenrechtlerin und Journalistin Käthe Schirmacher (1865-1930) mit ca. 1.000 Konvoluten einschließlich einer Korrespondenz von ca. 15.000 Briefen liegt im Volltext als Mikrofiche-Ausgabe vor und ist durch ein Verzeichnis auf CD-ROM erschlossen.

Uwe Johnson-Archiv (UJA)

Das Uwe Johnson-Archiv (UJA) wird als Depositum der Johannes und Annitta Fries Stiftung in der Universitätsbibliothek Rostock aufbewahrt und für die wissenschaftliche Nutzung im Leseraum der Abteilung Sondersammlungen bereitgestellt. Zum UJA gehören die Bibliothek und der handschriftliche Nachlass mit Werkmanuskripten, Briefen, Lebensdokumenten, Zeitungsausschnitten und anderen Materialien. Die Nutzungsbedingungen finden Sie hier. Weitere Informationen

Alte Drucke

Die Bibliothek besitzt insgesamt ca. 11.400 Titel des 16. Jh., ca. 18.000 Titel des 17. Jh. und ca. 42.200 Titel des 18. Jh., darunter ca. 5.300 Rostocker und Bützower Universitätsschriften. Der Bestand bis zum Erscheinungsjahr 1850 ist zu einem großen Teil durch das DFG-Projekt Retrokonversion im GVK bzw. Regionalkatalog verzeichnet worden. Für spezielle Bestandsgruppen (z. B. ältere Dissertationen und Programme der Universitäten Rostock und Bützow, Drucke in orientalischen Schriftzeichen) ermöglichen Elektronische Zettelkataloge die alphabetische Recherche. Differenzierte Informationen zum Altbestand bietet das Handbuch der Historischen Buchbestände in Deutschland (Bd. 16. Hildesheim [u.a.] 1996; S. 116-181: Universitätsbibliothek Rostock, mit ausführlicher Bestandsgeschichte und Bibliographie; einzusehen im Leseraum bzw. online).

Inkunabeln

Zum Inkunabelbestand gehören 688 Titel, darunter 50 Mehrfachexemplare, 9 Einblattdrucke und 24 Fragmente, überwiegend aus der Zeit zwischen 1480 und 1500. Neben lateinischen Drucken finden sich auch 28 Werke in niederdeutscher, 8 in hebräischer und 5 in griechischer Sprache. Viele Bände sind mit zeitgenössischen Einbänden erhalten. Theologische und juristische Werke machen 70 % des Bestandes aus, die buchkünstlerisch wertvolle Sammlung des Lübecker Vikars Conradus Stenhop umfasst allein 28 juristische Drucke. Beachtlich ist der Bestand aus Rostocker Kloster- und Kirchenbibliotheken, der durch den Kauf der Marienbibliothek im Jahre 1842 in die Universitätsbibliothek gelangte.

Katalog: Krüger, N.: Die Inkunabeln der Universitätsbibliothek Rostock. Mit den Inkunabeln der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin und der Kirchenbibliothek Friedland. Wiesbaden 2003. Der Bestand ist auch in der INKA-Datenbank nachgewiesen.

Drucke des 16.Jahrhunderts

Den Bestand von ca. 11.400 Drucken verdankt die Bibliothek vor allem verschiedenen herzoglichen Bibliotheken des Landes. Allein die Renaissancebibliothek des Herzogs Johann Albrecht I. (1525-1576), die zu großen Teilen erhalten ist, umfasste über 5000 Werke; inhaltliche Schwerpunkte bilden Theologie, Jura und klassische Philologie. Erwähnt sei auch die beachtliche Sammlung von Reformationsschriften unterschiedlicher Provenienz.

Katalog: Der Bestand ist zum großen Teil durch das DFG-Projekt Retrokonversion im GVK bzw. Regionalkatalog nachgewiesen.

Rara ab 1601

Zur Sammlung Rara, die kontinuierlich aus dem Altbestand der UB mit Erscheinungsjahr ab 1601 erweitert wird, gehören u. a. seltene und wertvolle Drucke wie Erstausgaben, illustrierte Werke und Einblattdrucke, weiterhin Mecklenburgica, eine Sammlung von Fragmenten u. a. niederdeutscher Gelegenheitsdrucke und Kalender, Werke des Jugendstils und eine Expressionismus-Sammlung mit ca. 460 Titeln.

Kataloge: Der Bestand bis zum Erscheinungsjahr 1850 ist zu einem großen Teil durch das DFG-Projekt Retrokonversion im GVK bzw. Regionalkatalog verzeichnet worden. Für spezielle Bestandsgruppen (z. B. ältere Dissertationen und Programme der Universitäten Rostock und Bützow, Drucke in orientalischen Schriftzeichen) ermöglichen Elektronische Zettelkataloge die alphabetische Recherche. Für die Expressionismus-Sammlung steht ein alphabetischer Zettelkatalog zur Verfügung.

Judaica und Orientalia

Die Bibliothek besitzt einen wertvollen Bestand an Judaica in verschiedenen Sprachen, überwiegend aus dem 17. und 18. Jh. Dazu gehören auch ca. 1.000 Hebraica, vollständig oder teilweise in hebräischer Schrift gedruckte Werke, die eine breite Palette hebräischer Druckorte Europas widerspiegeln; darunter einige Inkunabeln und Einblattdrucke. Hervorzuheben sind außerdem die Sammlung zur hebräischen Sprachlehre und etwa 240 altjiddische Drucke, darunter ca. 80 Taschenkalender.

Die UB verfügt des weiteren über einen bemerkenswerten Bestand an Werken in anderen orientalischen Sprachen; besonders verwiesen sei auf frühe Erzeugnisse orientalischer Druckereien. Die Missionstraktate und Bibelübersetzungen zur Bekehrung von Juden, Muslimen und orientalischen Christen aus dem Verlag des Callenbergischen Institutum Judaicum et Muhammedicum (Halle 1728-92) sind in Rostock zu einem großen Teil vorhanden.

Katalog: Die Judaica bis zum Erscheinungsjahr 1850 in europäischen Sprachen sind weitgehend durch das DFG-Projekt Retrokonversion im GVK bzw. Regionalkatalog verzeichnet worden. Die hebräischen Drucke werden sukzessive im GVK bzw. Regionalkatalog erfasst. Der Katalog der jiddischen Drucke (Süß, Hermann ; Tröger, Heike: Die altjiddischen (jüdisch-deutschen) Drucke der Universitätsbibliothek Rostock. Erlangen 2003) steht im Leseraum zur Verfügung; der Bestand ist außerdem online recherchierbar.

Goethe- und Schiller-Sammlung

Die Goethe- und Schiller-Sammlung des Vizekanzlers der Universität Rostock Karl-Friedrich von Both (1789-1875) umfasst etwa 900 Titel, darunter zahlreiche Erstausgaben, hinzu kommen Werke über Goethe und Schiller sowie Weimariana, Ausschnitte aus Tageszeitungen und Zeitschriften.

Katalog: Der Buchbestand ist im GVK bzw. Regionalkatalog nachgewiesen, ein handschriftlicher Bandkatalog des 19. Jahrhunderts ermöglicht darüber hinaus auch Zugang zu den Zeitungsausschnitten und anderen kleinen Sammlungsstücken.

Bibelsammlung Masch

Die Bibelsammlung Masch kam im Jahre 1950 aus dem Bestand der Großherzoglichen und späteren Landesbibliothek Neustrelitz nach Rostock. Sie ist benannt nach dem Theologen Andreas Gottlieb Masch (1724-1807), der einen großen Teil der ca. 480 Titel zusammentrug. Diese Sammlung ergänzt den recht umfangreichen Universitätsbestand an Bibeldrucken durch seltene Ausgaben in vielen Sprachen.

Kataloge: Catalog der Großherzoglichen Bibliothek in Neustrelitz. I. Abtheilung. Neustrelitz 1862 (zu Bibeln vor allem S. 278-317; präzisiert in einem Dienstkatalog); Katalog der hebräischen Bibeldrucke aus der Sammlung Masch. Rostock 1992 (als Manuskript gedruckt)


Musikalien

Die Musikaliensammlung enthält ca. 950 Musik-Handschriften und ca. 220 Musik-Drucke aus dem 15. bis 19. Jahrhundert: Zeugnisse des Spätmittelalters sind drei liturgische Handschriften, zahlreiche als Einbandmakulatur erhaltene liturgische Fragmente und das Rostocker Liederbuch, eine Sammlung studentischen Liedgutes aus dem Umkreis der Rostocker Universität. Neben wertvollen Lautentabulaturen ist überwiegend geistliche Vokalmusik der Renaissance in Stimmbüchern aus der Bibliothek des Herzogs Johann Albrecht I. (1525-1576) erhalten. Instrumentale Kammermusik des Barock - in Stimmenabschriften - geht zurück auf den Erbprinzen Friedrich Ludwig von Württemberg-Stuttgart (1698-1731). Italienische, französische und deutsche Gesangsliteratur (Arien, Lieder, Kantaten, Oratorien, Opern) ist handschriftlich überliefert in der Sammlung der Herzogin Louise Friederike von Mecklenburg-Schwerin (1722-1791). Gelegenheitskompositionen Rostocker Kirchenmusiker aus dem 17. Jahrhundert sind unter den Familienschriften der UB erhalten. Klavier- und Gesangsliteratur des 19. Jahrhunderts stammen aus Nachlässen Rostocker Familien und der Rostocker Singakademie.

Im Jahr 2003 überreichte Herr Günther Pistor der Universitätsbibliothek Rostock den kompositorischen Nachlass seines Vaters Carlfriedrich Pistor (1884-1969) als Geschenk. Dieser Nachlass umfasst zahlreiche Autographen und Kopien von Kompositionen des Musikers, bestehend aus Liedern, Kantaten, Opern und instrumentaler Kammermusik. Nachlassverzeichnis

Kataloge: Die Musikhandschriften ab 1600 sind durch das RISM online (Bibliothekssigel: D ROu) bzw. auf CD-ROM erschlossen. Die gedruckte Ausgabe des RISM, Reihe A/I für Musikdrucke vor 1800 sowie Kataloge für weitere Bestandsgruppen sind in der Abteilung einzusehen. Zum Bestand des 18. Jahrhunderts siehe insbesondere Krüger, Ekkehard: Die Musikaliensammlungen des Erbprinzen Friedrich Ludwig von Württemberg-Stuttgart und der Herzogin Luise Friederike von Mecklenburg-Schwerin in der Universitätsbibliothek Rostock. Beeskow 2006-. Bd. 1-2,1/2. Musikdrucke wurden bis 1990 im Musikalienkatalog nachgewiesen, sind jedoch häufig bereits im Regionalkatalog erfasst.

Familienpapiere und Leichenpredigten

Schwerpunkt des Bestandes der Familienpapiere sind handschriftliche und gedruckte Materialien zu Angehörigen der Rostocker Universität und mecklenburgischer Adelshäuser. Eine Sammlung von etwa 1350 Leichenpredigten aus der Bibliothek der Mecklenburgischen Ritter- und Landschaft wird ergänzt durch eine bisher nicht näher bestimmte Anzahl derartiger Schriften aus universitärem Besitz, die meist dem Sachgebiet Theologie des allgemeinen Altbestandes zugeordnet sind.

Kataloge: Beide Sammlungen sind alphabetisch geordnet, jedoch bisher nicht näher erschlossen. Leichenpredigten des allgemeinen Altbestandes werden durch die Retrokonversion im GVK bzw. Regionalkatalog nachgewiesen.


Porträts

Zu den ca. 5.000 Einzelblättern und Bildnisausschnitten aus Büchern des 16. bis 20. Jahrhunderts sowie einer Gruppe von Porträtsammelbänden gehören Darstellungen berühmter Persönlichkeiten, Angehöriger der Rostocker Universität und des Mecklenburgischen Fürstenhauses.

Katalog: Der alphabetische Porträtkatalog ist online einzusehen. Für die Benutzung der Sammlung ist eine Rücksprache mit den Mitarbeitern der Abteilung erwünscht.


Historische Karten, Ortsansichten und Stadtpläne

Die Sammlung historischer Karten und Stadtpläne enthält vorwiegend Mecklenburgica.

Eine besondere Kostbarkeit ist der Rostocker Große Atlas, der 1664 in den Niederlanden gebunden wurde.

Auch die Ansichtensammlung hat ihren Schwerpunkt im regionalen Bereich. Für die Stadt Rostock bedeutsam sind z. B. Lithographien aus der Tiedemannschen Steindruckerei (1828-1920).

Kataloge: Die Ortsansichten werden derzeit im Regionalkatalog verzeichnet. Zugang bieten weiterhin die Bandkataloge der Sachgruppe Q (Erdkunde, vor allem Qk - Karten und Ql - Pläne und Ansichten). Für die Benutzung der Sammlung ist eine Rücksprache mit den Mitarbeitern der Abteilung erwünscht.

Mikroficheeditionen

Zwei wichtige Sammlungen historischer Bestände anderer Bibliotheken stehen im Leseraum der Abteilung im Volltext auf Mikrofiche zur Verfügung:

Bibliotheca Palatina

Die Bibliotheca Palatina ist seit 1623 ein Teilbestand der Vatikanischen Bibliothek. Die größte protestantische Bibliothek Deutschlands wurde während des Dreißigjährigen Krieges von Maximilian I. von Bayern in Heidelberg beschlagnahmt und Papst Gregor XV. geschenkt. Die zur Bibliotheca Palatina gehörenden Bestände der Kurfürstlichen Bibliothek im Schloß, der Heiliggeistkirche und der Kurfürstlichen Universität vereinen die wissenschaftliche und belletristische Kernliteratur des 16. Und frühen 17. Jahrhunderts. Mit 12.000 Eintragungen macht der dazugehörige gedruckte Katalog den Umfang der Bestände deutlich. Verschiedene Register ermöglichen Recherchen z. B. nach Personennamen, Verlegern oder Druckern, Verlags- bzw. Druckorten und Erscheinungsjahren. Durch Konversion des gedruckten Kataloges sind die einzelnen Titel der Edition auch im GVK bzw. Katalog recherchierbar.

Ausführliche Beschreibung der Edition (UB Marburg)

Flugschriftensammlung Gustav Freytag

Die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main besitzt mit dieser Sammlung einen hervorragenden Bestand von 6.265 Flugschriften (ca. 100 Inkunabeln, Schwerpunkt 16. Jh., über 2.000 Titel des 17. Jh.), der durch einen gedruckten Katalog erschlossen ist. 370 Einblattdrucke der Sammlung Freytag sind online verfügbar.