Projekte:Elektronische Zettelkataloge - Hinweise zur Benutzung

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Bestandsübersicht

Alphabetischer Katalog I (AK I)

Dieser Katalog ist derzeit noch für Bücher des Erscheinungszeitraums 1851-1959 relevant. Er enthält zwar Druckwerke von der Inkunabelzeit beginnend, jedoch sind insbesondere alle Bücher der Erscheinungsjahre 1501-1850 sowie alle Zeitschriften bereits im elektronischen Katalog nachgewiesen und sollten über diesen recherchiert und bestellt werden. Weitere Titel aus diesem Katalog wurden und werden sukzessive in den elektronischen Katalog überführt.

Suchen Sie bitte immer zuerst im Regional Katalog Rostock.

Geordnet ist der Katalog im Wesentlichen nach den Preußischen Instruktionen (PI) von 1899, wobei i und j wie ein Buchstabe behandelt und Umlaute aufgelöst werden.

Katalog der Rostocker Universitätsschriften (RU)

In diesem Katalog sind Rostocker Universitätsschriften bis zum Jahr 1959 verzeichnet. Die Schriften sind alphabetisch nach den Preußischen Instruktionen (PI) geordnet, wobei i und j wie ein Buchstabe behandelt und Umlaute aufgelöst werden.

Die Bereitstellung bestellter Schriften erfolgt in der Regel im Leseraum der Sondersammlungen.

Musikalienkatalog

Dieser Katalog verzeichnet Musikalien/Notendrucke bis ca. 1990, die häufig bereits im Regional Katalog Rostock nachgewiesen sind. Recherchieren Sie bitte zuerst dort, zumal die aktuellen Standorte sehr differieren.

Die Musikalien sind nach den Preußischen Instruktionen (PI) geordnet, wobei i und j wie ein Buchstabe behandelt und Umlaute aufgelöst werden.

Musikalien werden i. d. R. im Zeitschriftenmagazin in der Schwaanschen Str. 3a zur Ausleihe bereitgestellt. Nicht ausleihbare Materialien erhalten Sie im Leseraum der Sondersammlungen zur Einsichtnahme.

Handschriftenkatalog

Dieser alphabetische Katalog verzeichnet etwa 2.000 Handschriften der Universitätsbibliothek Rostock aus dem Zeitraum vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Der Katalog ist nach den Preußischen Instruktionen (PI) geordnet, wobei i und j wie ein Buchstabe behandelt und Umlaute aufgelöst werden.

Für die Recherche mittelalterlicher Bestände nutzen Sie bitte die modernen Beschreibungen. Informationen zu anderen Bestandsgruppen finden Sie im UB-Wiki.

Telefon: (0381) 498 8753
E-Mail: sondersammlungen@uni-rostock.de

Porträtkatalog

Der Porträtkatalog verzeichnet ca. 5.000 Einzelblätter und Porträts in Sammelwerken (Kupferstiche, Lithographien, Fotos u. a.) von berühmten Persönlichkeiten der Geschichte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf mecklenburgischen Gelehrten, Künstlern und Angehörigen des mecklenburgischen Fürstenhauses vom 16. bis 19. Jahrhundert.

Die Katalogzettel sind alphabetisch nach den porträtierten Personen geordnet, wobei die Namen gemäß der Preußischen Instruktionen (PI) angesetzt sind.

Bitte beachten Sie, dass die Porträtsammlung ein Bestand in Bearbeitung ist und der Imagekatalog z. T. veraltete oder unvollständige Angaben enthalten kann. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter/innen der Abteilung Sondersammlungen.

Die Bereitstellung bestellter Porträts erfolgt im Leseraum der Sondersammlungen.

Telefon: (0381) 498 8754
E-Mail: sondersammlungen@uni-rostock.de


Wichtige Ordnungsregeln nach den Preußischen Instruktionen (PI)

Die Buchstabenfolge ist die des deutschen Alphabets, jedoch werden i und j nicht unterschieden. Umlaute werden beim Ordnen aufgelöst (ä = ae, ö = oe, ü = ue).

Maßgebend für die Ordnung ist i. d. R. der Name des Verfassers.

Ist ein Verfasser weder genannt noch zu ermitteln, ist der Titel maßgebend für die Einordnung. Ebenso bei Sammelwerken mehrerer Verfasser mit selbständigem übergeordneten Gesamttitel.

Ansetzung von Namen nach den PI:

Die Schreibweise von Vornamen wird der Nationalität des Verfassers entsprechend vereinheitlicht (bei Deutschen z. B. Carl = Karl, Gerhart = Gerhard).

Bei altrömischen und altgriechischen Autoren ist der gebräuchliche Name (z. B. CICERO, nicht Marcus Tullius) in seiner ursprünglichen Form (z. B. HORATIUS, nicht Horaz, Horace o. a.) das erste Ordnungswort.

Bei mittelalterlichen Autoren ist der persönliche Name das erste Ordnungswort (z. B. WOLFRAM von Eschenbach, nicht Eschenbach, Wolfram von). Autoren der Neuzeit werden wie mittelalterliche Autoren behandelt, wenn sie geistliche Würdenträger sind (z. B. BENEDICTUS, nicht Ratzinger, Joseph) oder regierenden Häusern angehören (z. B. FRIEDRICH II, nicht Friedrich von Preußen oder Preußen, Friedrich von)

Im Bedarfsfall können Sie weitere Informationen einer gedruckten Ausgabe der [PI] entnehmen.

Ordnung von Sachtiteln

  • Erstes Ordnungswort ist das erste unabhängige Substantiv des Titels, gleichviel in welchem Kasus es vorliegt.
    • Titel: Germanistische Abhandlungen
    • Ordnung: Abhandlungen germanistische
  • Die weitere Ordnung regelt sich nach den übrigen wesentlichen Wörtern in der gegebenen Reihenfolge.
    • Titel: Gesammelte Abhandlungen zur Kenntnis der Kohle
    • Ordnung: Abhandlungen Gesammelte Kenntnis Kohle
  • Grammatisch abhängige Wörter, die ihrem Regens voraufgehen, gelten jedoch erst nach diesem.
    • Titel: Abhandlungen zur germanischen Altertumskunde
    • Ordnung: Abhandlungen Altertumskunde germanischen

Unterschiedliche Schreibweisen eines Wortes sind häufig vernachlässigt. Das heißt, sie sind so geordnet, als wären sie orthographisch identisch (Encyklopädie oder Encyclopädie sind geordnet wie Enzyklopädie).

Für die Einordnung kommen nur die den Inhalt der Schrift bezeichnenden Bestandteile des Titels in Betracht. Zu Übergehende Wörter und Wendungen:

1. den Titel ankündigende Sätze und Wörter wie z. B. Insunt in hoc volumine oder In diesem Büchlein findet man...

2. Wendungen, die mit Präpositionen gleichwertig sind wie in Betreff, auf dem Gebiete, pour servier à, relating to u. dgl.

3 Unbestimmte Zahlwörter

Im Bedarfsfall können Sie weitere Informationen einer gedruckten Ausgabe der [PI] entnehmen.


Inkunabeln

Für die explizite Recherche nach Inkunabeln benutzen Sie bitte auch die folgenden Quellen: